A Bohrspülungsreiniger ist eine Kombination aus einem Hydrozyklon und einem ultrafeinen Schieferschüttler. Der Überlauf aus dem Hydrozyklon fließt zurück in das Bohrspülsystem. Der Unterlauf fällt auf den Schieferschüttler, wo die Bohrspülung, die durch das Sieb läuft, wieder in das Umlaufbehälter, und das System wirft das auf dem Sieb verbleibende Material ab. Die Maschenweite des Siebs kann zwischen 80 und 325 Maschen liegen. Der Bohrspülungsreiniger gewinnt hauptsächlich Schwerspat aus beschwerter Bohrspülung zurück und entfernt restliches Bohrklein, das größer als Schwerspat ist. Wenn die beschwerte Bohrspülung den Hydrozyklon durchläuft, verbleibt im Unterlauf eine große Menge Schwerspat. Nach Durchlaufen des Feinsiebs kehrt das Baryt (zusammen mit einigen feinen Gesteinsbrocken) in den Zirkulationstank zurück, und der Shale Shaker entfernt kontinuierlich Gesteinsbrocken, die größer als die Sieböffnungen sind.

Arbeitsprinzip des Bohrspülungsreinigers
Wenn die gewichtete Bohrspülung durch den Schieferschüttler, den Entsander und die Desilter, nimmt die Größe des entfernten Bohrkleins nach und nach ab. Da einige feste Partikel jedoch relativ klein sind, verbleiben sie in der Bohrspülung.
Während Hydrozyklone Feststoffe aus gewichteten Bohrspülungen entfernen, verbleibt eine erhebliche Menge an Schwerspat im Unterlauf. Ein feinmaschiges Sieb unter dem Hydrozyklon entfernt große Gesteinsbrocken, während das Schwerspat das Sieb passiert und in den Umlauftank zurückkehrt. Dies ist das Grundprinzip von Bohrspülungsreinigern.
Vor dem Aufkommen von Bohrspülungsreinigungssystemen wurden noch feinere Feststoffpartikel durch eine Zentrifuge entfernt, nachdem die gewichtete Bohrspülung einen Schieferschüttler passiert hatte. Zentrifugen waren die einzigen mechanischen Reinigungsgeräte, die im Einsatz waren.

Kürzlich entwickelte lineare oder elliptische Schieferschüttler wurden mit ultrafeinen Sieben mit Maschenweiten von 100-325 Maschen ausgestattet. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Verwendung eines 150-Maschen-Siebs auf einem Schieferschüttler für Bohrspülungen nicht mehr besonders schwierig ist. Wenn der vorgelagerte Schieferschüttler 150 Maschen oder mehr aufweist, benötigen die Betreiber keinen Reiniger für die gewichtete Bohrspülung. Für nicht beschwerte Bohrspülungen ist jedoch weiterhin eine Entschleimungsvorrichtung erforderlich.


