Welche Funktion hat ein Entsander im Bohrspülungssystem?

Welche Funktion hat ein Entsander im Bohrspülungssystem?

Entsander in Bohrspülungssystemen scheiden in erster Linie 47-76 Mikrometer große Feststoffpartikel (wie Sand und Bohrklein) aus der Bohrspülung ab, schützen die Ausrüstung und stabilisieren die Spülungsleistung.

Die Funktion eines Entsanders im Bohrspülungssystem

Entfernt sandhaltige Feststoffe: Entfernt 20-74μm große Sandpartikel und verhindert so, dass diese den Verschleiß von Bohrern, Pumpen und Ventilen beschleunigen und zu einem anormalen Anstieg der Spülungsdichte führen.

Schutz der Bohrausrüstung: Verringert mechanische Schäden an Bohrern, Pumpen und anderen Geräten, die durch Sandpartikel verursacht werden, und verlängert deren Lebensdauer.

Kegelsiebmaschinen

Die zentrale Rolle von Desandern im Bohrprozess

Optimierung von Feststoffkontrollsystem Wirkungsgrad: Entsander für Bohrspülungen sind ein wichtiger Bestandteil des dreistufigen Bohrspülungsreinigungssystems und werden in der Regel in Verbindung mit Vibrationssieben eingesetzt. Ihre Hauptfunktion ist die Entfernung von 47-74 Mikrometer feinem Sand, den Vibrationssiebe nicht entfernen können. Dadurch wird die Belastung nachfolgender Entsander, Zentrifugen und anderer Feinaufbereitungsanlagen effektiv reduziert, eine Überlastung verhindert und somit der effiziente und stabile Betrieb des gesamten Feststoffkontrollsystems sichergestellt.

Aufrechterhaltung der Bohrspülungsleistung und Sicherstellung der Bohreffizienz: Ein zu hoher Anteil an feinen Sandfeststoffen in der Bohrspülung führt direkt zu einer erhöhten Viskosität und Scherspannung sowie zu einer verminderten Fließfähigkeit. Desander kontrollieren effektiv den Feststoffgehalt und erhalten so die hervorragenden rheologischen Eigenschaften der Bohrspülung aufrecht. Dadurch werden hohe Penetrationsraten (ROP) aufrechterhalten und Komplikationen im Bohrloch, wie z. B. festsitzende Rohre, die durch eine schlechte Spülungsleistung verursacht werden, reduziert.

Schutz der Bohrausrüstung und Verlängerung der Nutzungsdauer: Feine Sandpartikel in Bohrspülungen haben starke abrasive Eigenschaften. Durch den kontinuierlichen Betrieb des Entsanders wird der Verschleiß von kritischen Ausrüstungen wie z. B. Zylinderlaufbuchsen, Kolben, Bohrgestänge und Bohrkronen erheblich reduziert. Dies ist eine der direktesten und kosteneffektivsten technischen Maßnahmen zur Verlängerung der Lebensdauer der Ausrüstung und zur Senkung der Wartungskosten.

Kontrolle der Gesamtkosten und Verbesserung der Betriebswirtschaftlichkeit: Der effektive Einsatz von Entsandern verbessert direkt die Wirtschaftlichkeit von Bohrungen, indem er die ROP erhöht, die Ausfallzeiten der Ausrüstung für die Wartung reduziert und die Häufigkeit des Austauschs von Teilen verringert. Als primäres Feststoffkontrollgerät in nicht beschwerten Bohrspülungssystemen ist es ebenso entscheidend für die Kontrolle der Gesamtkosten von Bohrspülungen.

Ausstattungsmerkmale

Werkstoff: Hochchromiertes Gusseisen (hochtemperaturbeständig) oder Polyurethan (verschleißfest), Lebensdauer 2000-4200 Stunden.

Struktur: Mehrere Hydrozyklone werden oft parallel geschaltet (z.B. 6-8 Einheiten pro Gruppe), mit einer Verarbeitungskapazität von 20-50 m³/h.